25 Tage, 4300 Meilen, 10 Bundesstaaten und gefühlte 750.000 Kalorien – wir haben es geschafft! Der Pazifik!


Weitere Bilder findet Ihr unter Fotoalben (s. unten in der Fußzeile)
25 Tage, 4300 Meilen, 10 Bundesstaaten und gefühlte 750.000 Kalorien – wir haben es geschafft! Der Pazifik!


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Wir kamen aus dem Tal des Todes, in dem, verließ man den das Valley querenden Highway, auch tatsächlich Totenstille herrschte.
Und genau das hatten wir getan -wir hatten den Highway verlassen, um über eine in der Parkbroschüre empfohlene, landschaftlich besonders reizvolle Strecke, in Richtung Pazifikküste zu gelangen. Und ab da fuhren wir alleine.
D. h., nicht ganz alleine, denn just an einer Weggabelung, an der wir zunächst falsch abgefahren waren, hatten wir plötzlich ein anderes Auto an unserer Seite, das genau in den selben Weg stach, der auch für uns der richtige war.
Wir ließen ihm den Vorrang, da wir ungern mit Verfolgern im Nacken auf engen Straßen unterwegs sind. Das war wohl auch gut so, denn obwohl es nun über dreißig Meilen keine Abzweigung mehr gab, sahen wir den anderen Wagen kein einziges mal wieder.
Seltsam nur, dass genau dort, wo das andere Auto auf uns stieß, also an der Weggabelung, ein Schild auf unserem Pfad angebracht war: „Road Closed“.
Seltsam auch, dass die durchaus an selber Stelle vorhandene Schranke, dennoch nicht verschlossen war, um die Straße dann auch wirklich zu sperren.
Da es den anderen Fahrer aber keine Sekunde des Zögerns gekostet hatte, war für uns beschlossene Sache, dass da die Bauarbeiter mal wieder nicht aufgeräumt hatten. Das Hinweisschild musste veraltet sein.
Also nichts wie rein und die Straße hinunter, die innerhalb von drei Minuten zur Piste wurde, auf der wir denn auch gleich erst einmal eine kleinere Überflutung passieren mussten.
Fahrerin Julia meisterte diese Hürde bravourös und wir kamen überein, dass wir, sollte dies das größte Hindernis gewesen sein, die Fahrt fortsetzen würden.
Die Piste war zwar staubig, holprig und eher Four-Wheel-tauglich, aber wir kamen gut voran.
Kein einziges Lebewesen kam uns unter, bis wir plötzlich eine Wildeselfamilie, Vater, Mutter und Kind, am Straßenrand beobachteten. Bei unserem Anblick stoppten sie ihren langsamen Schrittes vollzogenen Ausflug und wendeten sich aufmerksam uns zu.
Schöne Tiere und für diese extremen Lebensbedingungen, zumindest für uns überraschend.
Als wir uns gegenseitig lange genug beäugt hatten, zogen wir jeweils unserer Wege.
Nach einiger Strecke, die eine Umkehr sehr unattraktiv gemacht hatte, erfuhren wir dann, dass das Schild „Road closed“ ganz offensichtlich doch von niemanden vergessen worden war, denn ein Teil der Straße war zunächst unter- und dann weggespült worden.
Somit hatten wir auch noch die Bestätigung für die Existenzberechtigung eines weiteren Schildes, das uns in diesem so extrem wasserarmen Gebiet in etwa so glaubhaft erschien, wie eine Glatteiswarnung in Saudi Arabien, nämlich jenes, das vor Springfluten warnte.
Freundlicherweise hatten die Wassermassen die Straße nicht horizontal, sondern vertikal zerstört, so dass zumindest Teile einer Fahrspur erhalten waren. Julia meisterte auch diese Herausforderung und so setzten wir unsere einsame Fahrt fort.
Kurz darauf sahen wir am Horizont den Highway unsere Piste kreuzen und wähnten uns bereits auf der sicheren Seite und gerettet, als aber tatsächlich an der Auffahrt zur Schnellstraße, eine Sperre errichtet war.
Wir näherten uns ihr vorsichtig und sahen uns schon die schöne aber schwierige Strecke wieder eineinhalb Stunden zurückfahren.
Aber dann eröffnete sich uns die Chance auf ein illegales Durchbrechen der Straßensperre. Kurzentschlossen vollendeten wir unser gesetzwidriges Treiben. Ich stieg aus, entfernte eigenmächtig das schwächste Glied der Abwehrkette, ein orangenes Verkehrshütchen (eigentlich ein ausgewachsener Hut) und gerettet waren wir!
Pazifik, wir kommen!!
Vor etwa 35 Jahren war ich das erste Mal in Las Vegas. Damals gab es das, was es heute natürlich auch gibt: riesige Spielcasinos, in fensterlosen Räumen, die einen die Zeit am Spielautomaten vergessen lassen. Davor nervöse bis gelangweilte Leute, meist einen Aschenbecher neben sich, die den einarmigen Banditen mit Quarter über Quarter füllten und sich ab und an leise über drei gleiche Zahlen freuten. Bis auf die Quarter ist es heute immer noch so, sogar geraucht werden darf noch. Aber das Drumherum, das hat sich komplett verändert. Irgendwie muss man die Leute halt in die Spielhöllen ziehen.
Früher passierte das maximal mit billigen All-You-Can-Eat-Buffets, heute muss es schon ein trällernder Gondoliere auf einer Nachbildung des Canale Grande sein, Rialtobrücke inklusive.
Aber: gut gemacht ist es durchaus. Disneyland kann man sich durchaus sparen. Und so schlendern wir in der Hitze der Wüste von Venedig nach Paris, kommen in Rom vorbei, machen einen kurzen Abstecher nach Luxor und kühlen uns dann in New York ab.


Aber: uns haben sie nicht gekriegt! Keinen einzigen Cent haben wir verspielt. Wir wollen unser Glück ja nicht überstrapazieren…
Wie Ihr daran merkt, dass wir nun schon seit einiger Zeit keinen längeren Beitrag veröffentlicht haben, sind wir vollauf damit beschäftigt, all die Dinge zu erleben, die wir eigentlich auch aufschreiben wollen.
Also hinken wir ein wenig hinterher und fassen nun etwas zusammen, was eigentlich gar nicht zusammenfassbar ist, da eigentlich sowieso unfassbar. Das sind all die Naturwunder, die wir hier erleben, der Grand Canyon, der Nationalpark Zion in Utah und der Weg von einem zum anderen.
Wir tasteten uns zunächst etwas zaghaft an den Canyon heran. Wir machten Station in Flagstaff, einem Ort im Gebirge, der schon auf über 2.000 m Höhe liegt und im Winter dann auch Ziel von Wintersportlern ist. Jetzt merkt man davon aber nichts, denn es ist hier so heiß, wie im Rest des Landes, den wir bereisten.
Beide sind wir mittlerweile angenervt vom Essen, das hier im Allgemeinen geboten wird, ganz konkret auch was das Frühstück anbelangt. Wir wollen nicht jeden Tag Eier mit Speck oder Pancakes mit Sirup und Speck. Wir wollen mal wieder ein Frühstück, wie wir es uns selber zuhause zubereitet hätten. Und tatsächlich werden wir hier in dieser Studentenstadt fündig. Ein kleines Café hat selbst gemachtes Granola, also Körnermüsli. Dazu Obst und Joghurt oder Milch und einen leckeren Cappuccino. Es hat sehr gut geschmeckt und der Tag ist so gut wie gerettet. Auf zum Großen Graben!

Auf der Fahrt zum National Park durchquert man auch Gebiete, die den Indianern als Reservate zugewiesen wurden, vor allem den Navajos. Es sind weite und fast menschenleere Landschaften, in denen die Navajos immer wieder am Straßenrand mit Ständen versuchen die Touristen als Käufer ihres Indianerschmucks zu gewinnen, wie es scheint eher mit geringem Erfolg.
Schon vor den Toren des Parks wirkt die Erde stellenweise wie aufgerissen, sind immer wieder kleinere Grabenbrüche zu sehen.
Am Parkeingang bezahlen wir die 30 Dollar für uns und das Auto und dürfen dann passieren. Der von uns ausgesuchte Campingplatz Desert View, liegt in unmittelbarer Nähe zu diesem Parkeingang und so steuern wir diesen sofort an, um uns einen Platz zu sichern, denn hier gilt: Reservierung nicht möglich. Obwohl wir schon nach Mittag haben, haben wir noch fast die volle Auswahl und können das Zelt an einem klasse Ort zwischen Pinien aufschlagen. Als wir später, so gegen 16:00 Uhr noch einmal kurz auf den Campingplatz kommen, sind plötzlich alle Plätze belegt.
Lediglich zehn Minuten benötigt man zu Fuß von unserem Zelt zu einem der Aussichtspunkte. Wir sind schon veramerikanisiert (und wissen es auch noch nicht nicht) und fahren die Strecke mit dem Auto.
Es eröffnet sich uns ein fantastischer Blick auf einen Grand Canyon, den wir uns so grand gar nicht vorgestellt hatten. Wir können im ersten Moment gar nicht ganz glauben, dass der Anblick real ist, vielmehr kommen wir uns vor, als stünden wir vor einer Fototapete.
Auch wenn im Laufe unserer Befahrung und Bewanderung im Laufe des darauffolgenden Tages der Anblick immer realer wurde, so bleibt doch eine fortwährende Faszination erhalten.
Zurecht gehört der Grand Canyon zu den Naturweltwundern.
Nach zwei Nächten, in denen wir unser Zelt direkt unter der Milchstraße geparkt hatten, verließen wir diesen schönen Ort, um uns zum nächsten Nationalpark aufzumachen, dem Zion Park. Den Großteil der Strecke legt man auf dem Highway 89 zurück, der einen ebenfalls von einer faszinierenden Ansicht zur nächsten führt.
Die Musik aus dem Autoradio, die wir auf unserer bisherigen USA-Reise fast fortwährend an hatten, die haben wir schon längst abgestellt -die Sinne brauchen keine musikalische Untermalung.
Schließlich gelangen wir dann gegen 17:00 Uhr ganz unvermittelt an den Eingang zum Zion. Da wir uns jetzt sicher sind, dass wir noch weitere Nationalparks besuchen werden, ist auch klar, dass sich für uns das Jahresticket lohnt, das für alle NP gilt. Wir lösen ein solches für 80 Dollar und tauchen in das nächste Wunder ein.
Beschreiben geht nicht wirklich und so überlassen wir das doch besser den Fotos, die natürlich auch nicht das wiedergeben, was man dort tatsächlich an Eindrücken erhält.

Jedenfalls habe ich als ja doch mal ausgebildeter Sprachwissenschaftler 😉 eine neue Theorie entwickelt.
Ihr alle kennt doch diese Indianergesänge, wie wir sie in Winnetou-Filmen oder dergleichen zu Ohren bekamen. Die gehen dann ja immer in etwa
so:
Heija, heija, heija,
heija, heija, heija, usw.
Mir ist mittlerweile vollkommen klar, wie es zu dieser Lautbildung gekommen ist!
Wie Schuppen fiel es mir von den Ohren, als aus meinem eigenen Munde in Anbetracht der Szenerie ganz ähnliche Töne kamen:
Heieiei, heieiei, heieiei.
Es handelt sich eindeutig um fassungsloses Staunen mit fast offenem Mund!
Oh je! Ein kleines Hörnchen in Gefahr! Keck
hat es über den Canyonrand gelinst und jetzt droht es hinabzustürzen!

Das ist ein Fall für
Superjulia
Eben noch sitzt sie mit baumelnden Beinen am Canyon und grinst in die Kamera
dann hat sie sich schon aufgeschwungen in die Canyonlüfte, das Hörnchen zu retten
Nicht mal Brücken können sie stoppen!

Uff, das Hörnchen ist gerettet!!
Dann zurück ins Zelt. Nur das Landen klappt noch nicht ganz sauber…

Jetzt haben wir auch New Mexico hinter uns gelassen. Santa Fe hat eine freundliche Atmosphäre und eine gemütliche Innenstadt, wirkt aber mit seiner durchgängig mexikanisch inspirierten Architektur fast ein bisschen wie der Südamerika-Teil des Europa-Parks. Albuquerque, wo wir dann übernachteten, weil in Santa Fe wegen des Labour-Day-Weekends alles ausgebucht war, begeistert nur dann, wenn man auf tiefergelegte, hochgetunte Vehikel mit wummernden Bässen steht. Und dann hatte ich auch noch meinen Personalausweis im Hotel gelassen, da kommt man eh in keine Kneipe rein. Also, Zeit für einen Ausflug in die Natur!

Eric wollte Nationalparks und so nahmen wir gleich den ersten an der Route 66, den „Painted Desert and Petrified Forest“ Nationalpark in Arizona.

Doch schon die Autofahrt war absolut beeindruckend, die Weite der Landschaft und des Himmels ist großartig!


Dank weiterer Zeitumstellung kamen wir recht früh an. Wir wollten ja das Naturerlebnis, also fragten wir im Visitor Center nach Camping. Ja, das sei möglich, an zwei Stellen im Park könne man das Auto parken und müsste mindestens eine halbe Meile in die Landschaft laufen, dort könne man dann sein Zelt aufschlagen, wo man wolle.
Meine Frage nach Toiletten wurde lächelnd mit „You’ve got to dig a hole“ beantwortet. Ein wenig mussten wir schon überlegen, dann entschieden wir uns aber für das volle Natur-Erlebnis.
Die Parkbesichtigung selber war schon sehr beeindruckend, Petrified Forest bedeutet
versteinerter Wald und der Park ist voll von versteinerten Baumstämmen, 215 Millionen Jahre alt. Umgestürzte Urzeitbäume, die Millionen Jahre lang im Schlamm lagen, und durch eindringende Kieselsäuren langsam zu Stein wurden.
Unter Painted Desert konnten wir uns wenig vorstellen, wenn man es aber sieht, wird es einem klar.
Und dann war es schon später Nachmittag, also auf zum „Milestone 24“, wo wir campen durften. Wir parkten das Auto, packten das nötigste in die kleinen Rucksäcke, griffen uns die 3,75-Liter-Plastikbehälter mit Wasser und dann auf in die Wüstenlandschaft.
So ganz langsam ging die Sonne unter und Eric’s Superarmband zeigte immer noch keine halbe Meile Abstand an. Bei 600 Meter ließen wir es dann gut sein, wir waren außer Sichtweite der Straße und am Rande eines kleinen Canyons, viel weiter wären wir also ohne eine größere Kletteraktion gar nicht gekommen. Die Sonne war schon untergegangen, als das Zelt endlich stand
…und da fiel es mir ein: ich hatte zwar eine ganze Menge nützlicher Gegenstände eingepackt (zwei Flaschen Bier, die Yogamatte, usw.), leider aber meinen Schlafsack im Auto vergessen. Ich wäre ja noch mal zurück gegangen, aber Eric ließ mich nicht (gut, es war tatsächlich schon recht dunkel) und kostete den vermeintlichen Beweis für meine angebliche Unorganisiertheit aus. Das dürft Ihr gerne kommentieren, liebe Freunde!
Jedenfalls teilte er später seine Schlafsäcke mit mir (er hatte nämlich derer zwei mitgenommen), was eine etwas unbequeme und kühle Nacht für beide zur Folge hatte.
Aber vorher gab es einen tollen Sonnenuntergang und einen gigantischen Sternenhimmel. Die nächtliche Stille war extrem ungewohnt und wohltuend, nur unterbrochen durch ein Tier, das hinter unserem Zelt ein wenig schnüffelte, aber groß kann es nicht gewesen sein. Am nächsten Morgen gab es einen unglaublichen Ausblick aus dem Zelt und kaum war die Sonne wieder da, konnte ich mir gar nicht vorstellen, in der Nacht so gefroren zu haben.
Um 9 waren die Temperaturen dann so hoch, dass wir beschlossen, unsere Zelte abzubrechen (höhö) und noch ein wenig durch den Park zu streifen. Die aufziehende Regenfront machte dem dann irgendwann ein Ende und so ging’s wieder ab auf die Interstate. Flagstaff in 2000 m Höhe hieß das Ziel und hier machen wir es uns jetzt bei kühlen Temperaturen und Regen noch mal so richtig gemütlich, um morgen dann den Grand Canyon zu erobern!
Heute auch mal ein paar Worte zu unserem Auto, das uns brav durch die Prärie reitet.

Und damit es auch so schön bleibt, pflegen wir es als wär’s unser eigenes:

Damit es nie so weit kommt wie neulich in der Prärie


Nur wenige Kilometer von Amarillo entfernt liegt der zweitgrößte Canyon der USA. Er war heute Mittag unser Ausflugsziel und wir setzten darauf, endlich auch unser Bewegungsdefizit auszugleichen, das wir seit unserer Abfahrt aus Chicago haben. Die langen Distanzen die wir regelmäßig mit dem Auto zurücklegen, führen dazu, dass wir nur noch wenig Zeit dafür haben, auch nur annähernd auf unsere Schrittanzahl zu kommen, die wir in den ersten zweieinhalb Wochen vorgelegt haben.

Also ab in den Graben und der ist für uns, die den großen Bruder bei Las Vegas noch nicht gesehen haben, doch wirklich beeindruckend.
Das Thermometer zeigte 99 Grad, also um die 37 Grad Celsius, als wir das Auto verließen um einen ersten kurzen Trail als Einstieg zu nehmen. Und der war schon sehr ergiebig was Landschaft und die Tierwelt anbelangt.

Dann ging es mit dem Auto die gewundene Straße weiter und zum Startpunkt für den nächsten Trail, der uns an lehmroten Hügeln vorbei führte und uns hitzemäßig gegen Ende dann doch zu schaffen machte.
Der Abstecher zum Canyon lohnt sich sehr und besonders toll ist, dass man ihn fast für sich alleine hat.
Nach einem kühlenden Getränk in einem indianisch betriebenen Café, geht es dann weiter auf den Highway und wieder Richtung Westen, der Sonne entgegen…
„Hände hoch! Das ist eine Bankräuberei!„,
möchte man rufen, wenn man hier am einen oder anderen historischen Bankgebäude vorbeiläuft. Und davon gibt es einige, sowohl in Eureka Springs, als auch in Guthrie, den beiden noch sehr historisch anmutenden Orten auf unserer bisherigen Route.


Während Eureka Springs allerdings sehr lebendig und mit all seinen kleinen Boutiquen auch ein wenig hippimäßig erscheint
und außerdem der eine oder andere Durchgeknallte dort herumläuft oder fährt,




bleibt in Guthrie, immerhin der ehemaligen Hauptstadt des Staates Oklahoma, nur wenig übrig, als ein tolles Ensemble der Wildwestepoche mit lauter leeren Geschäften zu besuchen.








Die Räume sind sehr hoch und scheinen noch sehr gut im Original erhalten zu sein. Die meisten haben eine etwas seltsam anmutende Kassettendecke aus Metall, die aber durchaus Wirkung erzielt und eine ganz besondere Atmosphäre entstehen lässt.
Leider ist der auch sehr gut erhaltene Saloon ebenfalls geschlossen –zu gerne hätten wir hier einen Drink zu uns genommen.
Eureka Springs wiederum liegt an einem einigermaßen steilen Hang und führt nicht ohne Grund die Quellen im Namen. Hier gab und gibt es nach wie vor, viele Badehäuser. Dort konnten sich die durch die Steppe gerittenen Cowboys, den Staub der letzten Monate vom Leib schrubben lassen und im Anschluss dann ihr hart verdientes Geld in der „Großstadt“ verprassen.
Oder aber halt die Bank überfallen…
