Superjulia auf Reisen

Superjulia musste sich eine ganze Weile erholen P1070289von ihrer letzten großen Reise. Auch hatte sie sich lange gefragt, ob es nicht schlauer ist, ein warmes Land zu bereisen. Aber dann erinnerte sie sich: es ist ja Weihnachten! Und da ist es nicht warm! Und langsam gelüstete ihr nach neuen Abenteuern. Also schnappte sie sich ein jahreszeitlich passendes Mützchen und schwang sich auf ihr Surfbrett! Drei Tage und drei Nächte dauerte die Überfahrt und kaum war sie auf Land gestoßen, P1070293ging die Reise weiter, diesmal auf einem Kamel, dass am Strand wohnte und ihr angeboten hatte, sie mit den Sehenswürdigkeiten der Umgebung vertraut zu machen.

Klasse fand sie das und das Kamel war ein großartiger Organisator, so schaffte sie es P1070295tatsächlich innerhalb kurzer Zeit die großen Wahrzeichen des Kontinents zu besuchen. Erst mal ging es in den Norden, ins Land des Smörebröd. Sehr vertraut kam ihr diese Gestalt vor, die in der Bucht von Kopenhagen gedankenverloren ins Meer starrte. Es sei eine kleine Meerjungfrau, sagte ihr das kluge Kamel, P1070319und Superjulia war beeindruckt. „Nun zeig mir die Schweiz!“ bat Superjulia, denn erst vor kurzem hatte sie nette Menschen aus diesem Land kennengelernt. Kein Problem, sagte das Kamel, und schon hatten sie das Emmental erreicht, wo sie sich auf einem wunderbaren Beweis eidgenössischer Schaffenskraft wiederfand. Gestärkt ging die Reise weiter und kaum hatte sie es sich versehen, lag Italien vor ihr. In Pisa zeigte sich das Wahrzeichen der Stadt in seiner vollen Schönheit. Der schiefe Turm und dahinter dieP1070318 wunderbare Adria, was für ein Anblick!

Weiter und weiter drangen sie gen Süden vor, das Kamel wollte Superjulia so gerne seine Heimat zeigen. Und so zogen sie ins heilige Land ein, denn Superjulia wollte die Wurzel des WeihnachtsfestesP1070307 ergründen und herausfinden, woher die Kappe kam, die sie schon so lange vor der gleißenden Sonne schützte. In der heiligen Stadt befragte sie die Klagemauer. Nicht lange musste sie auf die Antwort warten. Nicht hier war die rote Mütze entstanden, sondern weit entfernt in einem fernen Land , jenseits des großen Meers. So verabschiedete sie sich von ihrem treuen Kamel, stieg wieder auf ihr Surfbrett und nach vielen Tagen auf rauher See sah sie die Neue Welt: die Freiheitsstatue! Jetzt war sie am Ziel: sie hatte die Heimat der roten Mütze gefunden. P1070312

 

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