Wie gut, dass wir am Abend vor
unserer Abreise in Japan noch im Shinshoji Tempel waren und ich die 75 Cent in das Stäbchen-Orakel investiert hatte. Hülse geschüttelt, Stäbchen rausgezogen, No. 96 stand drauf, und dann Stäbchen gegen Zettel getauscht. Und was steht drauf? „Excellent luck“ The strongest fortune where everything goes your way. Den Zettel trage ich seither mit mir rum und bisher ist ja tatsächlich nichts schief gegangen. Heute aber, da spielte das Orakel seine volle Macht aus.
Seit Auckland sind wir zu dritt, ein Mazda Demio trägt uns
durch’s Land und da kennt er sich aus, er hat nämlich schon über 261.000 km davon gesehen. Und fast genauso viele Schrammen und Beulen davongetragen. Das Fenster auf der Fahrerseite klirrt, weil eine Delle die Tür ziert, das Fenster auf der Beifahrerseite lässt sich gar nicht erst öffnen, aber wir sind zufrieden und die meisten Neuseeländer fahren ähnliche Autos. Außerdem darf man hier nirgends schneller als 100 fahren und das kriegt unser roter Blitz hin.
Von Auckland ging es zunächst hinauf in den Norden, ein separater Bericht folgt, und dann heute die gleiche Strecke zurück Richtung Rotorua, wo Geysire auf uns warten. Die ersten 150 km fuhr ich, mein erstes Linksfahrerlebnis und es ging erstaunlich gut. Vor Auckland musste Eric dann wieder ran, Stadt traue ich mich noch nicht. Wir passierten Auckland und dahinter wurde es immer ländlicher, grüne Hügel, Kühe, Schafe. Dann kamen wir nach Matamata, eine Kleinstadt, in deren Nähe „Der Hobbit“ gedreht wurde und 300 Einwohner als Statisten fungierten. Noch eine Dreiviertel Stunde bis Rotorua, immer noch schwer geplagt von unseren Erkältungen freuen wir uns auf eine baldige Ankunft, da kommt uns auf einer Kuppe ein Pritschenwagen
entgegen, der im Moment der Begegnung etwas von seiner Ladefläche verliert. Leider kein Heu, wie wir erst dachten, sondern große Holzstücke. Es macht bumm, unser treuer Roter kriegt einen Schlag von rechts, Eric bleibt souverän, hält die Spur, lässt das Auto langsam auslaufen und kommt auf der linken Straßenseite in der Einfahrt zu einer Farm zum Stehen. Wir steigen aus und sehen es gleich: das Holz hat den Vorderreifen getroffen, die Felge ist verbogen, der Reifen platt.
Ach, Eric ist ein Held, genau richtig reagiert und immer noch recht cool. Von der anderen Straßenseite kommt ein aufgeregter Farmer, der mit seinem Trecker beim Mähen war, zu uns herüber gelaufen. Wie sich nachher rausstellt, dachte er, er hätte einen Stein aufgewirbelt, der uns getroffen hat. Wir überlegen gemeinsam, was zu tun ist,
da kommt ein Wagen die Straße herunter und hält neben uns. Der freundliche Farmer kann es nicht fassen – es ist Jack vom Reifenreparaturservice in Matamata! Mit seinem Pritschenwagen. Auf dem große Holzstücke liegen.
Jack bietet sogleich an, die Mietwagenfirma zu kontaktieren, macht ein kleines Spaziergängle, als er mit ihnen spricht, kommt dann zurück, schraubt uns den Ersatzreifen ran und sagt uns, wir sollten hinter ihm her in die Werkstatt nach Matamata fahren. Wir springen ins Auto, folgen ihm, in der Werkstatt warten schon seine Kollegen und recht schnell tauschen sie den Reifen.
Zahlen müssten wir nichts, sagen sie. Langsam dämmert es uns: Jack war der Bösewicht, der das Holz verloren hat. Wie zur Bestätigung öffnet sich die hintere Klappe seines Pritschenwagens, als er das Auto zurücksetzt. Sein Chef drückt uns die Visitenkarte der Werkstatt in die Hand, wenn noch irgendwas sein sollte…. Der Lehrling murmelt, nicht auszudenken, was hätte passieren können, und Jack steht äußerst verlegen hinten in der Werkstatt. Aber er ist eigentlich schon ein Guter, er kam ja zurück, um zu schauen, was passiert war und half uns dann auch.
Wir telefonieren noch mal mit der Mietwagenfirma, denen hatte Jack wohl alles gebeichtet und versprochen, das Auto kostenlos zu reparieren. Sei ok so, sagt die entspannte Firma. Na ja, zur Dokumentation werden wir noch mal ne Mail schicken, aber die wissen wahrscheinlich, dass unser Mazda bald in Rente muss. Nun denn, jetzt hoffen wir mal, dass nichts nachkommt und freuen uns über unser „Excellent Luck“!!












musste sie sich erst mal erholen, aber dann zog es sie doch wieder zu ihren Freunden, den Tieren. Diesmal ging es auf einen fernen Kontinent, wo sie schauen wollte, ob es ihnen auch hier gut geht. So schwang sie sich auf ein kleines Zebra und galoppiert mit ihm über die Savanne. Mama Zebra war immer dabei und zeigte ihnen den Weg. 
groooßen Giraffe. Hätte sie sich mal umgedreht, dann hätte
guten Freunden, den Pinguinen, findet sie Unterschlupf. Könnt Ihr sie entdecken? Es ist schwierig, sie hat sich wirklich gut getarnt. Schaut genau hin!












Also starten wir zunächst mit einem Spaziergang am Loboc River, immer am Ufer entlang flussaufwärts. Nach zehn Schritten ist erst mal Schluss, im kleinen Laden gegenüber, bei dem wir nur zwei Flaschen Wasser kaufen wollten, wohnt ein kleiner Hund und daran komme ich natürlich nicht so schnell vorbei.




um nächsten Ort bringen. Aber dann, oh Wunder, kommt das Jeepney, wir finden ein gemütliches Plätzchen hinten und los geht’s. Die Plätze sind jetzt fast alle besetzt, da biegt das Auto um die Kurve und eine Gruppe von etwa 25 Schülern stürmt auf uns zu. Die ersten springen hinein, sichern sich die allerletzten Sitzplätze, Pech gehabt für die restlichen 20 draußen, denken wir, aber wir haben ja vergessen, dass Fahrgäste nicht nur im Auto Platz finden können. Also, 10 in den Gang gequetscht, vier hängen hinten am Auto und der Rest halt auf’s Dach. Hui. aber alles geht gut, die Schüler werden ordnungsgemäß in ihren Dörfern abgeliefert und wir in der Nähe unseres Hotels.
und so trauen wir uns am nächsten Tag, das im Hotel angebotene Moped zu mieten. Eric dreht eine Proberunde, befindet, dass es fast wie Radfahren nur schneller sei und so düsen wir dann bald über eine der wenigen Inselhauptstraßen Richtung Norden, zu den Chocolate Hills, hunderten von
en und so ihren Namen






